ERP-Beratung

ERP-Beratung für regulierte Life Sciences.

Auswahl, Einführung, Sanierung und Betrieb. Auswahl ist eine Station, nicht die ganze Arbeit.

T4LS steuert ERP-Vorhaben unabhängig: Prozesse und Akzeptanzkriterien klären, Anbieter bewerten, Einführung führen und Risiken absichern, bis das System im Betrieb trägt.

Produktionshalle: Boden, Linie, Arbeit, nicht das Labor, nicht die Demo

Leistungslogik

Fünf Stationen eines ERP-Vorhabens.

Mit der Vertragsunterschrift beginnt oft der risikoreichste Teil. Einführung und Betrieb sind der größte Block. Auswahl steht davor, Sanierung dazwischen, wenn es stockt.

  1. 01

    Lage

    Wo das Unternehmen steht: Prozesse, Daten, Systeme, Qualitätsanforderungen, Rollen. Bevor jemand über Software spricht.

  2. 02

    Entscheidung

    Die ERP-Auswahl ist kein Selbstzweck. Sie übersetzt geklärte Prozesse, Daten und Qualitätsanforderungen in eine überprüfbare Entscheidung über Plattform, Anbieter und Umsetzungspartner. Kriterien statt Wunschlisten. Demos an realen Szenarien.

    Warum Lastenhefte Anpassungen erzeugen
  3. 03

    Einführung

    Der Implementierer baut. Wir vertreten Ihre Interessen: Anforderungen, Lieferumfang, Änderungen, Tests und Abnahmen steuern. Termine rutschen nicht still. Verzug wird ab Tag eins festgehalten. Hier liegt die Arbeit.

  4. 04

    Sanierung

    Das Vorhaben läuft schon und kommt nicht voran. Der häufigste Anruf.

    Zum Audit
  5. 05

    Betrieb

    Hypercare, Release-Fähigkeit, Standardnähe. Jede Anpassung kostet im regulierten Umfeld zweimal: einmal im Bau, danach bei jedem Release erneut.

Wenn es schon läuft

Das ERP-Projekt läuft, aber es kommt nicht voran.

Termine rutschen. Der Scope wächst. Im Lenkungsausschuss sitzt niemand, der eskaliert.

Wir prüfen drei Dinge: den Plan, den Vertrag, die offenen Punkte. Dann sagen wir, ob Nachsteuern reicht oder ob der Anbieter in die Verantwortung genommen werden muss. Letzteres führen wir auch.

Zurück kommt eine klare Aussage, wo das Vorhaben steht, und eine wiederhergestellte Verlässlichkeit der Planung.

Sanierung anfragen

Auswahl und Vergabe

Warum ein Lastenheft oft die Anpassungen erzeugt, die es verhindern soll.

Weil es Lösungen beschreibt, keine prüfbaren Anforderungen. Der übliche Weg hat drei Stationen, und an jeder wird die Verhandlungsposition kleiner.

  1. 01

    Zuerst das Lastenheft.

    Anforderungen werden eingesammelt. Was früher Monate gedauert hat, erzeugt heute oft ein Sprachmodell an einem Nachmittag, mit demselben Ergebnis: eine Liste, in der alles steht, was jemand einmal gesagt hat.

  2. 02

    Dann das Pflichtenheft, das dieses Lastenheft erfüllen will.

    Der Anbieter antwortet Punkt für Punkt. Wo sein System den Fall anders löst, schlägt er den eigenen Weg selten vor. Er kalkuliert eine Anpassung, weil die Anpassung das Dokument erfüllt.

  3. 03

    Danach die Change Requests.

    Im Projekt zeigt sich, was das Dokument nicht wissen konnte. Die Verhandlungsposition ist weg: Der Vertrag ist unterschrieben, das System halb eingeführt, ein Wechsel niemandem mehr zu vermitteln.

Wer festlegt, wie eine Funktion auszusehen hat, nimmt dem Anbieter den Standard weg. Jede Abweichung steht danach im Vertrag, im Prüfaufwand und in jedem Release der nächsten zehn Jahre. Besser: Ziel und Akzeptanzkriterium beschreiben, den Weg offen lassen.

Dieselbe Anforderung, zwei Formulierungen

Anforderungen beschreiben, nicht die Lösung vorschreiben.

Sie können sagen: Es muss nach hinten leuchten, in diesem Winkel sichtbar sein und dem TÜV genügen, zeigen Sie uns, wie Sie das lösen. Oder Sie können sagen: 33 Grad nach links, zwei Zentimeter versetzt, genau diese LED, und wenn die ausfällt, greift jenes Fallback. Im ersten Fall bekommen Sie vier Lösungen, die Sie vergleichen können. Im zweiten vier Preise für Ihre eigene Konstruktion.

Beides zusammen geht nicht. Entweder Sie beschreiben das Ziel und lassen den Weg offen, oder Sie schreiben den Weg vor und bezahlen ihn.

Der Maßstab

Was maximale Standardnähe im Vertrag bedeutet.

Termine, Mitwirkung und Verzug ab Tag eins, nicht ab der dritten Sitzung. Jede Anpassung, die im Vertrag steht, wird gebaut, geprüft und danach bei jedem Release erneut geprüft. Standardnähe hält diesen Aufwand klein.

Viel AnpassungDer Prüfaufwand kehrt bei jedem Release zurück Nah am StandardEinführung schlanker, Prüfaufwand bleibt klein

Einstieg in die Entscheidung

So starten wir die ERP-Entscheidung.

Der Normalweg ist das Projektportal: in zwei Arbeitstagen einen Entscheidungsrahmen für Fachbereich, IT, Qualität und Anbieter. Eine formale Marktrecherche über Trovarit kommt dazu, wenn Gremien oder Einkauf eine dokumentierte Marktübersicht verlangen, nicht weil dem Portal etwas fehlt.

  1. Normalweg

    Projektportal 2.0

    Prozesse, Akzeptanzkriterien, Bewertungen, offene Punkte und Entscheidungen an einem Ort. Darauf bauen Auswahl, Einführung und Sanierung auf.

    Zum Projektportal
  2. Optional

    Formale Marktrecherche

    Wenn eine Ausschreibung mit dokumentierter Marktübersicht verlangt wird, greifen wir als Trovarit-Partner auf Methoden und Domänenmodelle zu. Marktrecherche und Ausschreibung laufen dann über den IT-Matchmaker®. Das dauert länger und braucht mehr Mitarbeit bei Ihnen.

Häufige Fragen

Was zur ERP-Beratung gefragt wird

Macht T4LS nur ERP-Auswahl?

Nein. Auswahl ist eine Station. Dazu kommen Prozessklärung, Vergabe, Einführung, Sanierung laufender Vorhaben und Stabilisierung nach dem Go-live.

Wir haben bereits ein Lastenheft. Ist das wertlos?

Nein. Wir spiegeln es gegen Prozessstruktur und Akzeptanzkriterien. Was belegbar ist, bleibt. Was später Anpassungen erzwingt, fliegt raus.

Übernehmt ihr auch ein laufendes Einführungsprojekt?

Ja. Wir prüfen Anforderungen, Vertrags- und Abnahmestände und stabilisieren die Steuerung bis zum Go-live und in die Phase danach.

Seid ihr der Implementierer?

Nein. Wir sitzen auf Ihrer Seite des Tisches. Keine eigene Software, kein Customizing, keine Provision vom Anbieter.

Seid ihr nach der Unterschrift weg?

Nein. Einführung und Betrieb sind die Arbeit. Wer nach der Vergabe verschwindet, hinterlässt genau die Lücke, in der Projekte kippen.

Wann braucht es Trovarit bzw. den IT-Matchmaker?

Wenn Gremien oder Einkauf eine formale, dokumentierte Marktübersicht verlangen. Das ist eine optionale Zusatzspur neben dem Projektportal, kein Ersatz dafür und kein Zeichen, dass dem Portal etwas fehlt.

Wie hängt das Portal daran?

Das Portal ist der Normalweg in zwei Arbeitstagen. Auswahl, Einführung und Sanierung bauen darauf auf: dieselbe Grundlage für Fachbereich, IT, Qualität und Anbieter.

ERP-Vorhaben steuern: neu, laufend oder festgefahren.

Darüber sprechen wir. Auswahl, Einführung, Sanierung oder Stabilisierung.

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